handwerk Schleswig-Holstein e.V.

Das Handwerk - Die Wirtschaftsmacht von nebenan

Verein fördert junge Handwerker
und vergibt Meisterstipendien über 12.000 Euro

Kiel – Der Verein zur Förderung des Schleswig-Holsteinischen Handwerks hat in diesem Jahr gleich fünf jungen Handwerkern ein Meisterstipendium im Wert von jeweils 2.400 Euro überreicht. Der Förderverein unterstützt damit herausragende Leistungen, fördert die weitere Aus- und Fortbildung und erkennt gesellschaftliches Engagement an. Möglich gemacht wurde dies durch die Unterstützung der IKK Nord, der Signal Iduna Versicherung, von team Bau Energie sowie der Deutschen Bank und ttp - Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Hans Christian Langner, Vorsitzender des Fördervereins, überreicht die Stipendien gemeinsam mit Landtagspräsident und Schirmherr Klaus Schlie an Jule Meggers (22, Bäckergesellin aus Ellingstedt), Magnus Plohmann (26, Maler- und Lackierergeselle aus Friedrichsholm), Jan Schmidt (19, Maurergeselle aus Elmshorn), Jan-Philipp Schrader
(22, Metallbaugeselle aus Kiel) und Norbert Dahners (24, Dachdeckergeselle aus Kappeln). Langner sagte dazu: „Wir brauchen junge und motivierte Menschen im Handwerk,
die sich auch gesellschaftlich einbringen und die über ihren Tellerrand hinaus gucken. Das wird aber nur gelingen, wenn wir uns um die jungen Menschen auch bemühen.
Dies wollen wir tun und loben daher in jedem Jahr zum Beispiel die Meisterstipendien aus, die es den jungen Gesellinnen und Gesellen ein bisschen erleichtern sollen, ihren Weg zu gehen.“ Ziel der Junghandwerker seien zunächst der Meisterbrief und später die Selbstständigkeit. Zugleich rief Langner Interessierte dazu auf, diese Idee als Mitglieder
oder Förderer zu unterstützen. Weitere Infos hält hierzu die Website www.handwerk.sh/foerderverein parat.

Landtagspräsident Klaus Schlie gratulierte den Stipendiaten: Sie würden eindrucksvoll zeigen, dass sie sich ehrenamtlich engagieren, dass sie innovativ sind und dass sie die Chance zur Weiterbildung im Handwerk ergreifen. Zu ihren Aktivitäten außerhalb des Berufes zählen zum Beispiel Trainertätigkeiten, Werbung für die Innung oder Plätzchenbacken mit Kindern.
Schlie: „Das ist vorbildlich und verdient Anerkennung!“